sind die anlässlich einer MDK-Prüfung festgestellten Defizite in Bezug auf die Qualitätsprüfrichtlinien. Diese fließen in die veröffentlichten Qualitätsberichte ein, sofern sich die Defizite im Bereich der Transparenzkriterien befinden. Ist dies nicht der Fall, werden die Mängel im Prüfbericht lediglich der den MDK beauftragenden „federführenden Pflegekasse“ mitgeteilt. Über die Maßnahmen zur Beseitigung von Mängeln entscheiden die Landesverbände der Pflegekassen, vertreten durch die „federführende Pflegekasse“ nach Anhörung der betreffenden Pflegeeinrichtung und setzen ggf. Fristen für die Mängelbeseitigung. Kann eine Pflegeeinrichtung nach Ansicht der Pflegekassen nicht mehr für die erforderliche Qualität ihrer Leistungen sorgen, verletzt sie damit ihre vertraglichen und gesetzlichen Pflichten. Die Pflegevergütung bzw. der zugrundeliegende Punktwert werden für den Zeitraum, in dem die Mängel bestehen, um einen entsprechenden vertraglich vereinbarten Betrag gekürzt oder die Landesverbände kündigen in seltenen Fällen gemeinsam mit dem zuständigen Träger der Sozialhilfe den Versorgungsauftrag ganz oder teilweise,  in besonders schweren Fällen auch mit sofortiger Wirkung.