bedeutet, dass die Helferin den Teil der Verrichtungen übernimmt, den der Hilfsbedürftige selbst nicht ausführen kann bzw. eine personelle Hilfe zur Vollendung einer teilweise selbständig erledigten Verrichtung benötigt wird, z. B. Teilwäsche der Füße und Beine durch Pflegeperson. Auch wenn eine Verrichtung begonnen, aber z. B. wegen Erschöpfung abgebrochen wird, kann eine teilweise Übernahme der Verrichtung notwendig werden.
Bei geistig behinderten, gerontopsychiatrisch veränderten oder psychisch kranken Menschen kann eine teilweise Übernahme erforderlich sein, wenn der Hilfsbedürftige von der eigentlichen Verrichtung wiederholt abschweift oder die Verrichtung trotz Anleitung zu langsam und umständlich ausführt. In einem solchen Fall muss die Verrichtung von der Helferin durch eine teilweise Übernahme zu Ende gebracht werden, z.B. wegen der Gefahr des Auskühlens beim Waschen.