Wie jedem klar sein sollte, erfolgten die offiziellen PCR-Testungen auf SARS-COV-2 von Beginn an ausschließlich bei Menschen mit Symptomen und Kontakt zu positiv Getesteten oder bei Menschen, die nachweislich Kontakt zu positiv Getesteten hatten oder bei Einzelnen Rückkehrern aus Risikogebieten. Es sollte auch jedem Nicht-Virologen und Nicht-Epidemiologen einleuchten, dass auf dieser Grundlage überhaupt keine verlässlichen Aussagen zu einer Durchseuchung der Bevölkerung gemacht werden können, da sich die Testung ausschließlich auf eine Vorauswahl mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit für eine erfolgte Infektion beschränkt hat. Eine Auseinandersetzung der vom RKI veröffentlichten Zahlen erfordert wenig statistischen Sachverstand, um zumindest verstehen zu können, dass in Deutschland und vielen anderen Ländern kaum von einer exponentiellen Ausbreitung des Infektionsgeschehens gesprochen werden kann/ konnte, sondern allenfalls von einer zeitweise exponentiellen Zunahme der Testungen. Auch die jetzige geplante Querschnittstestung ist mit äußerster Skepsis im Hinblick auf Sinnhaftigkeit und Aussagekraft zu betrachten, da aufgrund der geringen Infektionszahlen die Testungenauigkeit von Vorneherein höher liegen dürfte, als die erwartbare Zahl Testpositiver. Wissenschaftlich ist das geplante Vorgehen nicht nur unbegründet, sondern völlig absurd und unzulässig. So wie offensichtlich geplant würde die Pandemie bei Ausweitungen der Testungen niemals enden, da testpositive Ergebnisse allein aufgrund der Testungenauigkeit immer in einer Anzahl zu erwarten wären, die höher liegt, als 50 von 100.000 Tests pro Woche, nämlich voraussichtlich bei angenommener 2%-iger Ungenauigkeit bei 2000 falsch positiven oder negativen Testresultaten auf 100.000 Tests! Für Laien: Das Vorgehen ist – überspitzt ausgedrückt – vergleichbar mit dem Versuch, mit Hilfe eines millimetergenauen Lineals die Anzahl von Molekülen zu messen.

Einen interessanten allgemeinverständlichen Artikel zu dieser Thematik finden sie hier:

warum-die-pandemie-nicht-endet